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Besorgte Borkumer Bürger Für die Zukunft unserer Insel!


 
 
 
Die EMS-VERTIEFUNG ist vom Tisch!!!
 
Mit besonderer Freude haben wir die Nachricht aufgenommen das nunmehr ein weiterer Einschnitt die Investoren des Industrieprojektes Eemshaven/NL zu neuen Erkenntnissen herausfordert. Viele Besorgte Borkumer Bürger aber auch Anrainer vom Festland haben sich im Jahre 2009 dem Thema der Industrieansiedlung- hier vor allem der Kohlekraftwerke- tief betroffen gezeigt und ihrer Sorge um Natur und Umwelt mittels Einsprüche Ausdruck verliehen.
 
Unsere holländischen Freunde von Greenpeace/NL bis zur Waddenvereinigung aber auch die Emder Nachbarn haben uns hierbei tatkräftig unterstützt. Die umfangreichen Eingriffe in die Mündung der Ems waren für viele Menschen nicht verständlich und sogar vielfach bedrohlich dargestellt. Die Fachgutachten und dessen Änderungen aufgrund von Einsprüchen, haben das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit zur Emsvertiefung zutiefst erschüttert. Die gerichtlichen Instanzen in Holland haben nunmehr das Projekt „Emsvertiefung“ beendet. Der Protest vieler betroffener Menschen rund um Eemshaven hat mit Sicherheit zu einer massiven Beeinträchtigung eines scheinbar technischen Verfahrens geführt. Wir werden auch weiterhin wachsam sein. Auf der anderen Seite hat es in letzten Jahren dramatische ökonomische Veränderungen gegeben, dessen Auswirkungen unseren Besorgnissen förderlich waren. Zunächst hat der Protest und dessen mögliche zeitliche Prolongation das NUON-Projekt unkalkulierbar gemacht und die Investoren verunsichert. Die Entscheidung für eine akzeptable Form der Energieproduktion (Gaskraftwerk) haben wir Protestler geteilt und dem zugestimmt. Die Entscheidung der LNG, die Flüssiggastanker nicht in Eemshaven zu entleeren, ist sicherlich nicht unser Verdienst, sondern Ausdruck des internationalen Kampfes der Energiegiganten wie z.B. GAZPROM. Nicht zuletzt ist es nach wie vor das Ziel, CO2 Emissionen für das Weltklima zu senken. Und da passt das geplante Kohlekraftwerk des RWE-Konzerns nicht ins Eemshaven-Konzept. Groningen Seaports und ihr Chef Harm Post sind zum Umdenken aufgefordert. RWE sowieso. Die Ems wird nicht, wie geplant, vertieft. RWE muss sich weitere Gedanken über den Kohletransport machen und wir werden noch lange deutlich machen das Weltnaturerbegebiet, Reinluftzonen und Kohlkraftwerksstandorte nicht zusammen passen.
 
In diesem Sinne danken wir allen Förderern, allen Gleichgesinnten, unseren Juristen für die bislang gewährte Unterstützung.
 
 
 
Gelungene Protestaktion von Greenpeace im Eemshaven
 
 
 
Foto Copyright: © Beentjes / Greenpeace
 
 
Erster Aktion des neuen Greenpeace Flaggschiffs gegen RWE/Essent: Auf folgendem Links erhalten Sie Infos über den Protestfahrt:
 
Bericht des NDR
 
Greenpeace Deutschland
 
Ausführliche Berichterstattung im Novemberheft von "Borkum Aktuell"
 
 
Für uns Borkumer war es eine besondere Ehre, an der ersten Protestaktion des Schiffes mit dem legendären Namen teilzunehmen.
 
Wir danken Agnes de Rooij von Greenpeace NL, die alles organisierte, Jens Thun, der uns mit seinem Schiff (samt Catering) vom Eemshaven zurückbrachte und Bürgermeister Saathoff aus der Krummhörn, der es sich nicht nehmen liess, extra nach Borkum zu reisen, um an der Fahrt teilzunehmen.
 
Es ist beeindruckend, dass inzwischen so viele Menschen und Initativen in Deutschland und den Niederlanden gemeinsam gegen ein Kohlekraftwerk am Wattenmeer protestieren. Zusammen überreichten Sie eine Petition an den Deutsch-Niederländischen Konzern, statt des Kohle- ein Gaskraftwerk zu bauen.
 
Wir machen weiter!
 
 
 
 
Foto Copyright: © Beentjes / Greenpeace
 
 
 

 
 
 
Wer wir sind: Leitbild der BESORGTEN BORKUMER BÜRGER
 
Wir leben auf einer einzigartigen Insel, die von unseren Gästen und uns geschätzt wird. Seit unser Gründung 2008 als unabhängige und überparteiliche Bürgerbewegung wollen wir Borkum als Teil des UNESCO-Weltnaturerbes schützen und gestalten. Unsere Aufgaben:
* Wir fördern das Umweltbewusstsein. * Wir intervenieren gegen Planungen, die Borkum in seiner Existenz gefährden. * Wir regen Projekte an, die unsere Umwelt- und Lebensqualität verbessern. * Wir begleiten kritisch die beschlossenen Vorhaben.
 
 
 
 


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